Einsatzbericht


Der Auftrag

Als Sicherheitsdienst haben wir auf Subunternehmer-Basis in mehreren oberbayerischen Asylunterkünften ganzjährig laufende Objektschutz-Einsätze übernommen und waren dabei im System des Hauptauftragnehmers integriert. Nach außen lag unser Fokus direkt auf dem Schutz der Bewohner und des Objekts. Zugleich kümmerten wir uns um die Durchsetzung der Hausordnung und meldeten dokumentierte Verstöße an zuständige Stellen.


Alle Beteiligten in Flüchtlingsunterkünften wissen, wie wichtig dort ein umfassender Objektschutz ist. Darum waren wir bei Aufträgen in Dachau, Garmisch-Partenkirchen sowie Seefeld jeweils mit umfangreichen Aufgabenpaketen gefragt. Neben allgemeinem Objektschutz für Asylunterkünfte und Präsenzdiensten zählte der Schutz gegen externe Bedrohungen sowie Übergriffe zu unseren Hauptaufgaben.

Wir machen Asylunterkünfte sicher

Ihre Sicherheit ist unsere Berufung

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Die Ausgangssituation  


Variantenreiche Anforderungen an den Objektschutz in einer Asylantenunterkunft

Beim Objektschutz in Asylunterkünften haben wir uns an verschiedene Voraussetzungen von mehreren Standorten angepasst, weil Objektgegebenheiten und Bewohnerstrukturen teilweise unterschiedlich waren. Vor allem diese besonderen Herausforderungen prägten unsere Einsätze:


  • Konfliktpotenzial durch enge Wohnverhältnisse mit vielen Menschen auf begrenztem Raum 
  • Alltag mit häufigen Konfliktauslösern wie beispielsweise Regelverstößen, Alkohol oder Drogen 
  • außergewöhnliche Rolle als Subunternehmer beim Objektschutz in Flüchtlingsunterkünften 


In der Subunternehmer-Rolle erhielten wir kein eigenes Planungsmandat. Wir hielten uns in den Asylunterkünften an Vorgaben des Hauptauftragnehmers und fügten uns in dessen Prozesse ein. Dabei erkannten wir vor allem im Hinblick auf die Prozessklarheit und die Dokumentation einen Verbesserungsbedarf.


Bei unserem Objektschutz in Asylunterkünften bestätigte sich der Grundsatz, dass es durch das Zusammenleben von vielen Menschen auf einem engen Raum regelmäßig zu Konflikten kommt. Dementsprechend waren Streitigkeiten zwischen Bewohnern in den Flüchtlingsunterkünften für uns als typische Einsatzsituation erwartbar. Neben Verstößen gegen die Hausordnung wurde auffälliges Verhalten unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol zu einer enormen Herausforderung. Emotional aufgeladene Situationen in den Unterkünften waren mit einem dementsprechenden Eskalationsrisiko verbunden.

Unser Sicherheitskonzept


Objektschutz in einer Asylantenunterkunft mit sinnvoller Umsetzung

Mit dem formalen Gesamtkonzept des Hauptauftragnehmers sorgten wir bei der operativen Umsetzung im Dienst zur Prävention für eine sichtbare Präsenz. Wir blieben für Bewohner sowie Betreiber der Asylunterkünfte ansprechbar und kommunizierten die Regeln der Hausordnung konsequent. Zugleich prägten die Deeskalation mit einer niederschwelligen Konfliktintervention und die saubere Meldung sowie Dokumentation von relevanten Vorfällen oder Verstößen unser Sicherheitskonzept. Wir setzten auf eine enge Zusammenarbeit mit der Objektleitung und dem Sozialdienst. Bei Bedarf kam es auch zur Abstimmung mit der Polizei und sonstigen Behörden. Weil jede Situation beim Objektschutz in Asylunterkünften unterschiedlich ist, waren stets individuelle Lösungen gefragt.


Die folgenden Lösungsprinzipien waren für unser Sicherheitskonzept entscheidend:
  • Bei drohenden Eskalationen erfassten wir schnell die konkrete Lage.
  • Wir trennten und beruhigten aufgebrachte Bewohner der Asylunterkünfte.
  • Mit klaren Ansagen sorgten wir für die Einhaltung des Regelrahmens.
  • Wir dokumentierten Verstöße gegen die Hausordnung mit hoher Sorgfalt.
  • Bei der Deeskalation und der Meldung der Vorfälle beachteten wir unsere Vorgaben.

Ergebnis & Expertentipp


Unser Ergebnis beim Objektschutz in der Asylantenunterkunft

Mit verlässlicher Präsenz ist es uns beim Objektschutz gelungen, den Alltagsbetrieb in den Asylunterkünften zu stabilisieren. Durch klare Richtlinien für die Meldung und Dokumentation konnten wir Betreiber ebenso wie Betreuer entlasten. Außerdem erreichten wir einen präventiven Effekt. Es gab weniger unkontrollierte Eskalationen. Vor Ort ermöglichten wir zugleich eine schnellere Klärung von Vorfällen.

Expertentipp:

Als erfahrener Sicherheitsdienst raten wir Ihnen, für den Objektschutz in Asylunterkünften nicht immer das wirtschaftlich günstigste Angebot auszuwählen. Bei der Vergabe und Beauftragung über offizielle Ausschreibungen kann darunter die Qualität leiden. Auch bei einer öffentlichen Finanzierung des Objektschutzes lohnt es sich, nicht nur auf den Preis zu achten.


Prüfen Sie die Compliance und die Seriosität der Sicherheitsfirmen. Achten Sie auf die Einleitungskompetenz und Qualifikationen zur Unterrichtung sowie Sachkunde nach §34a GewO.


Zugleich sind der Versicherungsschutz, Unbedenklichkeitsbescheinigungen und Nachweise zu Sozialabgaben sowie Steuern wichtig. Sie sollten keine „Briefkasten“ -Subketten beauftragen und auf saubere Arbeitszeiten sowie Arbeitsverträge mit einer transparenten Lohnstruktur achten.


In der Praxis ist die behördliche Schließung von Sicherheitsfirmen wegen illegaler Praktiken keine Seltenheit. Auftraggeber tragen entsprechende Risiken mit.