So konnten wir die Baustellenüberwachung in Gerbstedt realisieren
Für eine optimale Bewachung wurde von uns ein Wohnwagen als mobile Leitzentrale eingesetzt.
Dieser diente als zentraler Anlaufpunkt für die Koordination, die Dokumentation und die
Lagebeurteilung. Um die Bereiche technisch zu unterstützen und Bewegungen frühzeitig zu
erkennen, kamen zusätzlich modernste Kameras zum Einsatz. Für Kontrollfahrten auf dem
weitläufigen und zum Teil unwegsamen Gelände verwendeten wir ein Quad. Es ermöglichte uns
jederzeit und über das gesamte Areal schnelle, flexible und geländegängige Streifenfahrten. Diese
gezielte Kombination aus mobiler Präsenz, Technik und schneller Fortbewegung war äußerst
effizient, denn so ließen sich die weiten Wege auf dem Gelände zuverlässig überbrücken. Die
Kontrollfahrten wurden so geplant, dass das gesamte Areal in wechselnden Intervallen abgedeckt
wurde. Unser besonderes Augenmerk lag auf den sieben Zugängen sowie auf den Randzonen, die für
Annäherungsversuche geradezu prädestiniert waren. Bei Auffälligkeiten folgten die Einsatzkräfte
einem klaren Reaktionsschema. Es umfasste die Annäherung an die Situation, die Klärung der Lage,
aktives Abschrecken beziehungsweise Verdrängen sowie die anschließende Dokumentation des
Vorfalls. Gerade die sichtbare Präsenz nachts und an den Wochenenden erwies sich als ein wertvoller
Abschreckungsfaktor. Während des Bewachungszeitraums kam es in den Nachtstunden mehrfach zu
Drohnensichtungen. Diese wurden von uns als mögliche Ausspähversuche eingestuft. Zudem
näherten sich dem Gelände wiederholt auffällige Fahrzeuge über abgelegene Zufahrten. In allen
Fällen reagierte unser Sicherheitspersonal umgehend mit gezielten Kontrollfahrten und einer aktiven
Annäherung an die jeweiligen Drohnen- und Fahrzeug-Positionen. Unsere schnelle Präsenz vor Ort
führte in den meisten Situationen dazu, dass sich die Drohnen entfernten oder unerlaubte Fahrzeuge
den Bereich unverzüglich verließen.